Content
17 September 2007, 03:38  

Guerillamarketing


Seit Jahren wird empfohlen im Internet ganz andere Werbeformen zu nutzen. Einfach Anzeigen zu schalten, wie man es in den Printmedien tut, sei wenig effektiv. Aber mit Guerillataktiken könne Erfolg erreicht werden: Wichtige Meinungsträger gewinnen und dazu bringen, virale Botschaften im Web zu verbreiten. Dieses Rezept wird allerdings jetzt angezweifelt.

Als Dreh- und Angelpunkt für Marketingkampagnen im Internet gelten zurzeit die Social Networks. MySpace, Facebook und YouTube sind doch ideale Werbeplattformen - wenn man allein die Nutzerzahlen betrachtet. Millionen von potentiellen Käufern tummeln sich dort täglich und könnten durch Werbung sehr einfach erreicht werden. Könnten, wohlgemerkt. Denn eine aktuelle IDC-Studie verweist darauf, dass die Social Networks im Jahr 2006 nur etwa 400 Mio. US$ Umsatz mit Werbung gemacht haben. In der Zukunft soll es mit einem Mix aus Werbung, Subskriptionsgebühren und eCommerce-Angeboten bergauf gehen. In diesem Jahr könnten schon 1 Mrd. US$ erreicht werden.

Einige Social Networks werden sich aber nach Ansicht der Experten kaum zu umsatzstarken Werbeplattformen weiterentwickeln, denn sie können keine Garantie für ihre Contents übernehmen. Werber wollen ihre Botschaften nicht in direkter Nachbarschaft zu zum Beispiel rechtlich nicht unbedingt einwandfreien Inhalten sehen, betont Karten Weide von IDC. Er sieht eine Dilemmasituation: Wenn die Social Networks verstärkte Kontrolle ausüben, verlieren sie an Attraktivität - gerade die macht sie aber für die Werbetreibenden so interessant.

Soweit also IDC. Wenn es nur diese Studie wäre, könnten wir sie als Ausreißer beiseite legen. Aber von Jupiter Research gibt es gleich eine volle Breitseite dazu. Ausgerechnet auf die „Influential Brand Advocates“, zu denen immerhin fast ein Viertel aller erwachsenen Online-Nutzer gezählt werden, soll kein Verlass sein: Sie verbringen nämlich viel mehr Zeit damit, online vor ihren Kaufentscheidungen zu recherchieren und dann zu bestellen, als dass sie Empfehlungen im Internet verbreiten. In der Jupiter Research Konsequenz ist gerade diese Zielgruppe viel besser durch ganz traditionelle Werbung in Form von Produkt-Microsites und -bewertungen zu erreichen als durch die so genannten sozialen Marketing-Taktiken wie etwa Blogs.

Und auch die viralen Marketing-Kampagnen bleiben durch Jupiter Research nicht ungeschoren: Sie hätten versagt und erreichten kaum das Massenpublikum. Ineffektivität wird ihnen vorgeworfen, denn falsche gewählte Taktiken die gewünschten positiven Effekte für die großen Marken nicht erreichen. Kritikerin Emily Riley beschreibt den wunden Punkt: Auch „virale Marketers“ arbeiten zu häufig mit dem „Eine-für-Alle-Prinzip“ und senden an alle Mitglieder der Zielgruppe, auch hier die „Influentials“, die gleiche Werbebotschaft. Dabei sollten sie eigentlich wissen, dass es auch hier unterschiedliche Gruppierungen gibt, die nicht nur unterschiedlich auf die Kampagne reagieren, sondern auch die Botschaft sehr unterschiedlich interpretieren und weitergeben.

Zurück zum Ausgangspunkt: Markieren diese drei Studien nun wirklich das Aus für Guerillamarketing oder virales Marketing? Natürlich nicht, ich muss zugeben, ich habe die Überschrift eher aus provokativen Gründen gewählt. Eigentlich ist das Problem immer wieder das Gleiche: Werbung kann nur funktionieren, wenn sie ihre Zielgruppe wirklich versteht. Und im Internet reicht es eben nicht „einen Brand“ - wenn auch mit webaffinen Mitteln - zu kommunizieren. Auch der Stellenwert der Marke selbst muss neu bestimmt werden: Was gilt der Brand im Netz? Manche Marken sind eben für Guerillas nicht transportierbar.
 


Content
17 September 2007, 03:36  

Werbefreaks


Was die aussichtsreichsten Plätze für Werbung betrifft, werden in den USA aktuell zwei Studien diskutiert: Hier handelt es sich einerseits um eine Untersuchung von Deloitte & Touche. Die zweite Studie ist von Veronis Suhler Stevenson (VSS). Beide wagen eine Vorschau auf das nächste Jahrzehnt.

Die Studie von Deloitte überrascht uns erst einmal mit einer erstaunlichen Überlebensfähigkeit der Printmedien. Insbesondere, um Modetrends zu folgen, scheinen Magazine weiterhin ihren Platz zu finden und, befragt nach den wichtigsten fünf Medien, kam immerhin das Buch für das nächste Jahr auf den dritten Platz.

Geht man jetzt der Frage nach, wie sich diese Einstellungen auf die Wahrnehmung der Werbung auswirken, dann gibt es auch hier ein zunächst überraschendes Ergebnis. Nahezu zwei Drittel äußerten die Meinung, dass sie der gedruckten Werbung mehr Aufmerksamkeit schenken und Onlinewerbung als belästigend empfinden.

Bei diesen Ergebnissen darf man allerdings nicht vergessen, dass es nach Ergebnissen der gleichen Studie vor allem die Nutzung von Suchmaschinen ist, die Traffic auf die Websites bringt. An dieser Stelle kann nur die persönliche Empfehlung durch andere mithalten. Danach folgt ein relativ tiefer Graben und in der Reihenfolge der Wirksamkeit platziert sich die Werbung im Fernsehen, im Print vor der Onlinewerbung auf anderen Websites. Es folgen noch Direct Mail und das Hören einer Anzeige im Radio.

Auf einen etwas anderen Trend bis 2010 verweisen die Ergebnisse der Studie von Veronis Suhler Stevenson (VSS, eine Media Investment Firma): Provozierende Frage ist, ob es an der Zeit ist, der gedruckten Zeitung auf Wiedersehen zu sagen? Die Antwort wird entscheidend davon abhängig sein, wie sich Web 2.0 durchsetzt. Wenn die Zeitung, Radio und Fernsehen ihre Autorität in der Hierarchie der Medienquellen verlieren, dann werden wir sehen, welche Rolle Web 2.0 in der Welt von News, Information und Fakten spielt.

Nach der Studie von VSS wird Social Network Advertising und Werbung in Blogs, Podcasts und RSS Advertising enorme Wachstumsraten bis 2011 sehen. MySpace, LinkedIn, Facebook und vergleichbare Angebote werden eine durchschnittliche Wachstumsrate von 51 Prozent bis 2011 haben. Wenn Unternehmen in diesem Business erfolgreich sein wollen, dann werden sie das so genannte „Social Media Advertising“ nicht außen vorlassen können.

Weiterhin positiv mit ähnlichen Wachstumsraten sind die Prognosen für das Suchmaschinenmarketing. 2011 wird dieser Bereich annähernd 40 Milliarden Dollar ausmachen.

Was ist die Botschaft, die VSS uns mit auf den Weg gibt? Wenn es nach James Rutherfurd, Executive Vice President und Managing Director von VSS, geht, dann haben führende nationale Werbetreibende die Umschichtung ihrer Dollars von traditionellen Print- und Broadcast-Medien zu alternativen digitalen Plattformen enorm beschleunigt. Eine besondere Rolle spielen fortgeschrittene Technologien und die Zunahme der Nutzerkontrolle und das Multitasking.


Content
17 September 2007, 03:34  

eCommerce boomen



Die Umsatzzahlen – im Großen und Ganzen – können sich wirklich sehen lassen. In der aktuellen Untersuchung von eMarketer zum Europäischen Markt liest sich das so: Vergangenes Jahr wurden in Europa online Umsätze in Höhe von insgesamt 106 Mrd. Euro erzielt – und zwar mit Waren und Dienstleistungen, Reisen, Veranstaltungstickets und digitalen Downloads. Auch die angenommene Wachstumsrate erreicht mit 25 Prozent ein ansehnliches Niveau. In der Konsequenz heißt das nämlich, dass sich die Umsätze in den nächsten vier Jahren verdreifachen werden. Im Jahr 2011 werden dann 323 Mrd. Euro erreicht.

Etwa 72 Prozent dieser Summe entfallen auf drei Länder: Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Auch wenn die Briten den größten Teil einfahren (allein in diesem Jahr sollen „ihre“ Umsätze bei 42 Mrd. GBP gleich 62 Mrd. Euro liegen) und eine noch stolzere Wachstumsrate von 39 Prozent erreichen sollen, wird sicherlich für die deutschen Online-Händler ein beachtliches Stück vom Umsatzkuchen erreichbar sein.

Oder sind vielleicht die deutschen Bezahlverfahren den britischen unterlegen, die britischen eShopper weniger ängstlich? Das scheint nicht so zu sein. So schreckt zum Beispiel möglicher Kreditkartenmissbrauch hunderte von kleinen und mittelständischen Unternehmen vom Online-Verkauf ab, berichtet die britische Federation of Small Businesses (FSB). Dementsprechend niedrig sei die Zahl der Unternehmen, die aktiv im Internet verkaufen. Lediglich 18 Prozent seien engagiert. Und 19 Prozent seien besorgt wegen möglichen Kreditkartenbetrugs – auch wenn nur sechs Prozent tatsächlich schon eigene Erfahrungen damit gemacht haben.

Eins scheint aber klar: Sicherheitsbedenken kosten Geld. Die Analysten von Gartner beziffern den Verlust, der so in den USA 2006 für den eCommerce entstand, auf knapp 2 Mrd.US$. Genauer gesagt: 913 Mio. US$ gehen verloren, weil die US-eShopper Bedenken entwickeln. Und die andere Milliarde wird von denjenigen nicht ausgegeben, die sowieso aus Angst vor Betrug nicht online einkaufen.

Für Deutschland belegt eine Umfrage von Novomind ähnliches: Rund zwei Drittel der eShopper habe bereits einmal eine Bestellung abgebrochen, weil ihnen der besuchte Shop nicht seriös genug erschien.

Und auf der anderen Seite: Online-Händler haben auch Angst. Bestellt, geliefert, aber nicht bezahlt, heißt ihr Schreckbild. Für sie ist die Kreditkarte ein sehr verlässliches Zahlungsmittel – auch weil die Chargeback-Quote laut aktuellem Pago Report („Trends im Kauf- und Zahlverhalten in den relevanten eCommerce-Branchen“) im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von weniger als 0,09 Prozent gesunken ist. Für das elektronische Lastschriftverfahren, das von den eShoppern am meisten geschätzt wird, liegt das Händlerrisiko mit knapp drei Prozent Rücklastquote deutlich höher.


Content
17 September 2007, 03:30  

Online-Video ist kein TV



Die gute Nachricht: Online-Videos werden zumindestens in den USA laut E-Marketer im Jahre 2011 die Zahl von 183 Mio. Nutzern erreichen. Der Anstieg gegenüber aktuell 114 Millionen ist da gewaltig. Wie sieht es jetzt mit den Nutzungsformen aus? Wiederholt sich hier TV oder passiert etwas anderes?

An den Zahlen lässt sich ablesen, dass alles unter den Tisch fällt, was nach normalen Fernsehlaufzeiten aussieht. TV-Shows in voller Länge sind nicht gerade der Renner unter den Online-Videos. An der Spitze stehen News, gefolgt von kurzen TV-Trailern und Musikvideos, sowie User-Generated Contents a la Youtube, es folgen dann noch Witze und Wetterinformationen. Etwas überraschend kommt, dass Sportnachrichten, sowie Business und Finanz-News ziemlich am Ende stehen. Wenig überraschend ist, dass Spielfilme in voller Länge das Ende der Skala bilden. Nach wie vor scheint das Wagenrennen in Ben Hur auf dem Minibildschirm keinen besonderen Spaß zu verbreiten. Auch die Titanic scheint zu groß zu sein, um hier unterzugehen.

Wesentlich erfreulicher sind die Nachrichten allerdings für die Online-Videowerbung. Von den 183 Mio. Videoguckern in 2011 werden immerhin 165 Mio., d. h. ca. 90 Prozent die neuen Werbeformate nutzen. Gegenüber dem aktuellen Status ist das ein Anstieg von 77 Prozent auf 90 Prozent. Keine einheitliche Meinung gibt es im Augenblick zur Frage der günstigsten Länge von Werbespots in Online-Videos. Ein Äquivalent des 30-Sekundenstandards aus dem TV gibt es für Video-Advertising noch nicht.

Weiter beruhigend ist, dass die Werbeumsätze in beiden Medien, TV und Internet, kontinuierlich wachsen werden. Beim Fernsehen sieht es so aus, dass das Wachsen von 238,5 Mio. 2007 in 2011 auf 298,5 Mio. ausmachen wird. Der Sprung bei den Online-Konsumenten im Internet war zwar wesentlich größer. Dennoch bleibt ein Abstand von gut 100 Mio. allein in den USA.

Ein Engpass werden natürlich die Geräte bleiben. Allerdings wird sich die Marktdurchdringung mit videogeeigneten mobilen Geräten nicht mit unglaublicher Geschwindigkeit entwickeln. Es bleibt dabei, dass die Konsumenten in der näheren Zukunft vor allem die verfügbaren Technologien nutzen werden, um auch Video- Contents zu konsumieren.
 


Content
17 September 2007, 03:26  

Widget - Million Dollar


Jetzt soll’s ans Geldverdienen gehen: Social Netzwork-Sites finden per „Widgets“ den Weg zum eCommerce. Den Widgets, kleinen Anwendungen, die sich einfach in persönliche Homepages integrieren lassen, wird eine große Zukunft vorhergesagt. Oder ist das doch wieder alter Wein in neuen Schläuchen?

Richtig große Aufmerksamkeit hat die ganze Widget-Sache durch die bekannten Social Network-Sites bekommen: Facebook öffnet die Plattform für Widget-Entwickler. MySpace kauft für 300 Mio. US$ die Photobucket-Community, die es so einfach macht, Fotos und Videos in die eigene Site zu integrieren. Und wenn dann auch noch Google mit einem Wettbewerb für Widget-Entwickler an die Öffentlichkeit geht – dann muss doch was dran sein an dem Gerücht, dass Wigdets die nächste Goldgrube im eCommerce sind.


Die kleinen Software-Schnipsel werden gern genutzt, wenn es darum geht, den persönlichen Seiten beim Social-Networking oder im Blog mehr Funktionalitäten zu verschaffen. Drag and Drop macht’s möglich, ein kleines Fenster einzubinden, den Wetterbericht oder auch den Lieblings YouTube-Clip anzubieten – ohne viel Aufwand.


Dass das mehr ist als eine jugendliche Mode, zeigen die Zahlen von comScore. Die Marktforscher haben im April einen neuen Service (“Widget Metrix”) aufgesetzt, um die Nutzung von Widgets zu messen. Die Analyse der Top-Ten Web-Widgets weltweit zeigt eine eindeutige Favoritenposition für die Fotoangebote. Im April 2007 lag Slide (http://www.slide.com) mit mehr als 117 Millionen unique Nutzern an der Spitze. 13,8 Prozent der weltweiten Internetnutzer besuchten die Site. Rock you (http://www.rockyou.com) erreichte 82 Millionen, Picture Trail (http://www.picturetrail.com) 31 Millionen und Photobucket (http://www.photobucket.com) 28 Millionen. Darüber hinaus zeigen sich die Experten überzeugt, dass die Strategie von Facebook hinsichtlich der Öffnung für Widget-Entwickler in den kommenden Monaten nachhaltig wirken werde.


Was hat das Ganze mit eCommerce zu tun? Wenn es nach Meinung zahlreicher Experten geht, könnten Widgets idealerweise als Schaufenster eingesetzt werden und passende Anzeigen präsentieren. Oder auch direkt verkaufen: Random House Inc. hat ein Widget, das ohne Umwege zur Neuerscheinung im Online-Shop führt.


Kommt Ihnen das jetzt irgendwie bekannt vor? Richtig: Affiliate- oder Partnerprogramme funktionieren ähnlich – und das schon seit einigen Jahren. Mehr oder weniger erfolgreich. Wirklich gut haben das die Spezialisten von Amazon gemacht, die quasi schon immer auf einer Vielzahl von kleinen und kleinsten Sites verkaufen – und den jeweiligen Anbietern eine Provision zahlen.


Aber es gibt einen Unterschied, der für den Erfolg entscheidend sein könnte: Social Networking. Die verschiedenen bekannten Plattformen liefern die kritische Masse an potentiellen „Verkaufspartnern“. Marc Andreessen wird dazu in der Business Week zitiert: "Concepts are now able to spread on a million Web sites. It's super exciting because you can get huge scale very quickly. The big widgets have the potential to become the new networks."


Ein bisschen Skepsis bleibt (nicht nur bei mir) dennoch. Wahrscheinlich resultiert sie aus der “app tiredness”, der Applikations-Müdigkeit, wie sie in zahlreichen Blogs diskutiert wird. Es wird allmählich schwierig, die „richtigen“ Widgets auszuwählen. So steht am Ende wieder einmal die Lotto-Schlussfolgerung: Ein Millionen-Dollar-Regen ist für die wenigsten zu erwarten.

Content
17 September 2007, 03:26  

Jamba - Affiliates



Weil für Jamba Affiliate-Marketing inzwischen einer der wichtigsten Vertriebskanäle ist, gibt das Unternehmen mit neuen Konditionen für Affiliates Gas.

Mit einer Provision von 1,50 Euro pro Musik-Download bewirbt sich der Mobile-Entertainment-Spezialist Jamba um Affiliate-Werbeplätze. Dabei berücksichtigt das neue Vergütungsmodell für Fulltrack-Musik gleichermaßen sowohl den Einzeldownload als auch das attraktive Abonnement für mehrere Songs zu günstigen Preisen. Angesprochen werden sollen insbesondere Charts-Portale, Fan-Seiten aber auch alle weiteren Partner. „Eine gute Zusammenarbeit ist für uns von sehr großer Bedeutung: Wir generieren inzwischen einen erheblichen Teil unserer Umsätze in Kooperation mit unseren Werbepartnern und es wird ständig mehr", sagt Marc Majewski, Head of Online Marketing bei Jamba. Auch die Affiliates verdienen nicht schlecht mit dem mobilen Portal: Unternehmensangaben zufolge erwirtschaften die erfolgreichsten Jamba-Partner bereits jetzt mehr als 10.000 Euro im Monat.

Darüber hinaus versucht das Unternehmen, seine Partner mit einer Palette an unterstützenden Leistungen bei der Stange zu halten: Die Werbemittel aktualisieren sich automatisch mit den neuesten Produkten, aufwendige Flash Animationen erhöhen die Aufmerksamkeit und Landingpages mit integriertem Bestellprozess sorgen für optimale Konversionsraten.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular für das Jamba Affiliate-Programm gibt es unter www.jamba-partner.de . Besucher der Fachmesse OMD in Düsseldorf können sich am 25. und 26.September auch persönlich bei einem Jamba-Mitarbeiter informieren – auf dem Affiliate Meeting Point in Halle 10 Stand A20.


Content
17 September 2007, 03:24  

200 Millionen und Myspace



Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern die Zugänge zu Myspace & Co. sperren, rät ein britischer Arbeitsrechtsspezialist.

233 Millionen bezahlte Arbeitsstunden verbringen britische Angestellte pro Monat in Social-Networks wie Myspace oder Facebook. Wie der britische Arbeitsrechtsspezialist Peninsula in einer Studie ermittelte, an der sich insgesamt 3.500 britische Unternehmen beteiligten, verlieren die Firmen aufgrund der Online-Communites pro Tag rund 200 Millionen Euro. Als einzige Lösung sieht Peninsula-Chef Mike Huss, den Angestellten die Zugänge zu Myspace und Co. zu sperren. Britische Gewerkschaftler halten dies für einen zu radikalen Schritt. Klare Richtlinien seien ausreichend, so deren Auffassung. Schließlich sei gegen die Nutzung in der Mittagspause nichts einzuwenden.


Content
17 September 2007, 03:20  

Tiscali schreibt wieder schwarze Zahlen


Nach einer langen roten Durststrecke vermeldet der italienische Internet-Anbieter im ersten Halbjahr 2007 endlich wieder Gewinne – in die allerdings der Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Freenet eingerechnet werden.

Tiscali ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt: Im ersten Halbjahr 2007 stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 393,1 Millionen Euro, teilte das Unternehmen heute mit. Das entspräche einem Nettogewinn von 22,4 Millionen Euro. Das Wachstum sei vor allem den Dienstleistungen für den ADSL-Zugang zuzuschreiben, so ein Tiscali-Sprecher. Im ersten Halbjahr 2006 musste das Unternehmen noch Verluste von 74,2 Millionen Euro verzeichnen.

Tiscali hatte erst Ende Januar das Deutschland-Geschäft für 30 Mio. Euro an Freenet verkauft. Mit den Erlösen will Tiscali den Ausbau der Medien- und Telekommunikationsdienste auf den Kernmärkten finanzieren.


Content
17 September 2007, 03:18  

Modebranche im Web


Modemarken mit Online-Shops haben noch viel Hausaufgaben zu erledigen, zeigt eine aktuelle Studie.

Ganz und gar nicht schick präsentieren sich viele namhafte Modemarken im Web. Wie die Online-Marketingagentur Metapeople und der Web-Optimizer Netaspect in ihrem ersten gemeinsamen Branchenreport "Mode im Web" analysierten, haben sämtliche Mode-Webauftritte noch ein großes Optimierungspotenzial. Untersucht wurden elf deutschsprachige Internet-Auftritte von Modemarken mit Onlineshop sowie das Erfolgsstartup Spreadshirt.

Das Ergebnis: Vor allem in Sachen Auffindbarkeit müssen die Modehersteller ihre Hausaufgaben noch besser erledigen. Darüber hinaus muss an der Benutzerfreundlichkeit gefeilt werden: Unübersichtliche Seitenstrukturen, fehlende Beratungsfunktion und mangelhafte rechtliche Informationen verderben den Shoppern den Spaß am Bestellen. Das beste Ergebnis erzielten in der Studie neben Speadshirt Marc O’Polo, Mexx und s.Oliver. Doch auch sie wurden nur mit zwei von vier möglichen Sternen bewertet.


Content
17 September 2007, 03:18  

Web-Promotions halten Nutzer bei der Stange


Online-Videos werden derzeit zwar allenthalben frenetisch gefeiert, doch die Verbraucher nutzen andere Werbemittel deutlich länger, so eine aktuelle Studie.

Wer hätte es gedacht: Nicht mit Online-Werbevideos können Marketing-Verantwortliche ihre Zielgruppen am längsten fesseln. Laut einer aktuellen Studie des amerikanischen Online-Marketing-Dienstleisters externer Link in neuem Fenster folgtPointRoll sind vielmehr Online-Promotions und Rabattgutscheine der Internet-Nutzer liebste Werbemittel. Wie die Marktforscher eruierten, verbringen sie damit im Schnitt 30,8 Sekunden pro Werbemittel, bei Videos sind es nur 16,26 Sekunden. Für die Erhebung analysierte PointRoll die Daten von Werbekampagnen für Filme, DVDs, TV-Sendungen oder Video-Games, die über seine Systeme ausgeliefert wurden.

PointRoll-Chef Chris Saridakis hat für die längere Verweildauer bei Coupons und Promotions eine einfache Erklärung parat: "Bei einem Video müssen die Nutzer nichts anderes tun als den Startknopf anklicken", sagt er. Bei Online-Promotions müssten sie stattdessen meist ein Formular ausfüllen, was deutlich länger dauert. Entsprechend sind auch die Interaktionswerte höher als bei Videokampagnen: Fast zweimal so viele Internet-Nutzer interagierten mit Textbotschaften als mit Videos.


Content
17 September 2007, 03:16  

Web-Auto-China


Wer in China Autokäufer ansprechen will, sollte nicht in klassische Werbung, sondern ins Web investieren, fand TNS Emnid heraus.

Autohersteller, die ihre Produkte nach China, dem weltweit zweitgrößten Automobilmarkt, exportieren wollen, brauchen vor allem eins: einen umfassenden Webauftritt. Wie eine Studie von TNS Emnid und dem Consulting-Unternehmen KPMG zeigt, informieren sich chinesische Autokäufer vor dem Erwerb eines PKW eher im Internet und auf Auto-Shows als in KFZ-Fachzeitschriften oder über Werbung in Funkfunk, Fernsehen, Tageszeitungen oder auf Plakaten. 40 Prozent der Befragten bezeichneten das Internet als "wichtig" oder "sehr wichtig" für ihre Kaufentscheidung, weil es ihnen helfe, die Kaufentscheidung transparenter zu machen. Dabei wird das Web nicht nur zur intensiven Informationsrecherche genutzt, sondern auch für Preisvergleiche oder Diskussionen in Online-Foren.


Content
17 September 2007, 03:13  

AOL startet Portal in Italien


Mit der Einführung von AOL.it will der Portalanbieter ein europäisches Expansionsprogramm in 14 verschiedenen Ländern starten.


AOL Europe hat den Start eines italienischen Portals bekannt gegeben. AOL.it steht allen Internetnutzern kostenlos zur Verfügung und bietet Web-Services wie eMail, Instant  Messaging sowie Foto- und Video-Upload. Darüber hinaus finden italienische Nutzer regionale Inhalte wie Sportnachrichten, Entertainment und Prominenten-News. Der Start der italienischen Dependance stellt für AOL den Beginn eines ehrgeizigen Expansionsprogramms in Europa dar. Innerhalb der nächsten 18 Monate plant der Portalanbieter Launches von weiteren regionalen Portalen in 14 verschiedenen Ländern.


Content
17 September 2007, 03:11  

US-Gruppe fordert Verlängerung der Kontrolle


Die Justizminister der US-Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Iowa, Kansas, Minnesota und Massachusetts sowie die Rechtsvertretung des District of Columbia haben sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt: Sie wollen, dass Microsoft noch mindestens fünf Jahre lang die Auflagen der 2002 verabschiedeten Schlichtungsvereinbarung einhält.


Dass die "Kalifornien-Gruppe" eine solche Verlängerung anstrebt, war zu erwarten. Doch nun haben sich die Kläger eindeutig positioniert. Microsoft soll bis 2012 unter gerichtlicher Kontrolle bleiben, weil das Unternehmen nach wie vor bei den Betriebssystemen über ein Monopol verfügt. Und dieses Monopol nutze das Unternehmen aus, um seine Middleware-Produkte auf dem Markt durchzusetzen.


Von einer Verbesserung der Situation seit den "Browser-Kriegen" mit Netscape könne kaum die Rede sein. Damals haben immerhin noch einige große Händler Rechner mit alternativen Browsern verbreitet. Heute könne man das bei keinem der führenden Unternehmen mehr sagen. Doch das ist wie gesagt nur die Position der Kalifornien-Gruppe.


Microsofts Rechtsvertretung hat selbstredend eine andere Sicht der Dinge und das US-Justizministerium hat sich ebenfalls schon gegen eine weitere Kontrolle des Unternehmens ausgesprochen. So bleibt die Entscheidung wieder bei der Richterin Colleen Kollar-Kotelly und die hat sich bisher noch auf keine Position festlegen lassen.


Content
17 September 2007, 03:07  

Google-Werbung irreführend...


Nach dem ersten Verhandlungstag in Australien im Verfahren der australischen Behörde für Wettbewerb und Verbraucherschutz ACCC gegen Google wird (wieder) gehörig über den Gegenstand der Klage spekuliert und fabuliert. Dabei ist dieser Gegenstand aus anderen Ländern bereits bestens bekannt und wird in Australien nur von einer anderen rechtlichen Grundlage her betrachtet.

Wie in vielen früheren Fällen geht es auch in der Klage der australischen Verbraucherschützer um das Problem von Google Adwords-Anzeigen, bei denen gezielt fremde Marken oder auch Firmennamen verwandt werden. Allerdings geht es in Australien nicht vorrangig um die Benutzung dieser Begriffe als Auslöser für die Einblendung von Werbung, sondern um die Benutzung in der Anzeige selbst.

Konkret wird dem Kleinanzeigenmarkt TradingPost vorgeworfen, die Namen zweier Gebrauchtwagenhändler als Titel von Anzeigen ("sponsored Links") benutzt zu haben, die auf den Suchergebnisseiten Googles eingeblendet wurden. Solche Fälle werden üblicherweise nach zivilrechtlichen Klagen auf Grundlage des Markenrechts entschieden.

Doch in dem australischen Rechtsstreit geht es dem Kläger um die Perspektive des Verbrauchers und seiner Recht. Denn die ACCC sieht in dieser Praxis nicht nur ein Fehlverhalten des Online-Anzeigeblatts, sondern auch ein systematisches Problem der Suchmaschine. ACCC wirft Google vor, dem Verbraucher einerseits zu versprechen, dass die Reiehenfolge der Suchergebnisse nur die Relevanz dieser Ergebnisse widerspiegelt.

Andererseits verabsäume es Google aber, eindeutig zwischen Suchergebnissen und bezahlten Anzeigen zu unterscheiden. Im Resultat führt das nach Ansicht der Behörde zu einer Irreführung des Verbrauchers. Darüber wird der Richter nun vermutlich am 4. Oktober entscheiden.


Content
17 September 2007, 03:05  

"Netz-Neutralität"


Die für Wettbewerbsfragen zuständige Abteilung des US-Justizministeriums warnt vor der Einführung neuer Gesetze, die der Aufrechterhaltung der so genannten Netz-Neutralität dienen sollen. Solche Gesetze könnten nach Meinung des Ministeriums dazu führen, dass die Betreiber von Breitband-Netzwerken das Interesse am Ausbau ihrer Infrastruktur verlieren.

Die Stellungnahme des Ministeriums richtet sich an die Aufsichtsbehörde FCC, bei der das Für und Wider eines solchen Gesetzesentwurfs diskutiert wird. Große Internet-Unternehmen wie eBay und Google haben sich für solche Gesetze ausgesprochen und warnen vor der Entstehung eines Zwei-Klassen-Netzes, in dem zahlende Informationsanbieter bevorzugte Behandlung erfahren.

Telekom-Unternehmen wie AT&T und Verizon sprechen sich gegen solche Gesetze aus und wollen die genannten großen Unternehmen gerne zur Kasse bitten, weil sie ihrer Meinung nach die Netze auch in besonders hohem Maße in Anspruch nehmen.

Folgt man allerdings der tatsächlichen Verteilung der Lasten im Datenverkehr, so müssten wahrscheinlich insbesondere Video-Dienste wie YouTube und die Benutzer von Peer-to-Peer Netzwerken zur Kasse gebeten werden. Denn diese Dienste machen nach Darstellung verschiedener Analysen den größten Teil des Datenverkehrs im Internet aus.

Wird die Gleichbehandlung der Daten-Pakete im Internet also nicht gesetzlich geschützt, wäre möglicherweise mit einer Verlangsamung bestimmter Nutzungsformen und Angebote zu rechnen. Ginge es nach dem Willen der Netz-Betreiber, so wären Internet-Unternehmen zur Zahlung verpflichtet, wenn ihre Daten besonders schnell zum Verbraucher gelangen sollen.

Die zwangsläufige Folge solcher Gebühren wäre es, dass ein anderer Teil des Web-Angebotes - beziehungsweise der Protokolle oder des Datenverkehrs allgemein - nachrangig behandelt würde. Die Sachverständigen des Justizministeriums als auch der FCC sind allerdings der Ansicht, dass der freie Wettbewerb eine solche Entwicklung verhindern würde. Bisher sei es ja auch nicht zu einer solchen Entwicklung gekommen.

Allerdings hat die Aufsichtsbehörde es beispielsweise bei der Übernahme von Bell South durch AT&T im vergangenen Jahr zur Auflage gemacht, dass im Breitband-Netz von AT&T bis 2008 die Grundsätze der Netz-Neutralität eingehalten werden. Solange also einer der größten Anbieter der USA sich zwangsweise an diese Gleichbehandlung halten muss, können andere Unternehmen nur schwer den Einstieg in eine Praxis nehmen, die vom Verbraucher vermutlich als Nachteil wahrgenommen wird.


Content
17 September 2007, 03:04  

Filter sollen es richten


Der britische Premier Gordon Brown hat Anweisung gegeben, nach neuen Strategien zur Regulierung und Kontrolle von Schmuddelkrams und Gewalt im Internet zu suchen. Den Anstoß gab offenbar das Phänomen der Happy Slapping Videos.

Die ersten Reaktionen auf die Anweisung Browns scheinen allerdings dominiert von dem Vorschlag, Filter-Software zum Einsatz zu bringen. Was The Register zu dem Hinweis bringt, dass dies zu weiteren Problemen führen könnte, den die meisten Filter-Produkte orientieren sich mehr an den Wertvorstellungen des "Bibelgürtels" der USA statt an europäischen Normen und Gebräuchen.


[23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67]

powered by ST-K News Und World neuten Home design Fitness Magazine Search Team design Mobile news Germany news  RUS