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27 April 2007, 21:57  

Web 2.0-Nutzer wünschen Produktinfos



Web 2.0-Nutzer sind seit langem auch für Marketer interessant. Wichtig für die Nutzer: Neben Freunden und Familie auch die Markenprodukte.
Das hat eine gemeinsame Studie von Fox Interactive mit TRU, Isobar, TNS Global und weiteren US-amerikanischen Marktanalysten herausgefunden. Demnach tummeln sich 70 Prozent aller US-Amerikaner zwischen 15 und 34 Jahren regelmäßig in sozialen Netzwerken. Davon gehen 69 Prozent online, um sich mit Freunden zu vernetzen, 41 Prozent kommunizieren außerdem mit Familienmitgliedern. Am zufriedensten sind die Befragten mit MySpace.com (81 Prozent), das sich im Besitz von Fox Interactive befindet. 31 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie mehr Zeit im Internet verbringen, seit sie soziale Netzwerk-Seiten nutzen.

Für Marketer interessant: Als Teil der Studie wurde ausgewertet, wie sich MySpace-Inhalte auf Marketing-Kampagnen auswirken. Die Partner von Fox sprechen hierbei von einem „Momentum-Effekt“: Er soll messen, wie sich eine bestimmte Marke entlang einer Konsumenten-Kommunikation entwickelt und so zum Image der Marke jenseits klassischer Kampagnen beiträgt. 40 Prozent der Befragten hatten angegeben, sich in sozialen Netzen auch über Marken zu informieren, und 28 Prozent wurde in einem sozialen Netz von Freunden über Vor- und Nachteile einer bestimmten Marke informiert. Durch die Kommunikation zwischen den Nutzern moderner Kommunikations-Tools wie Web 2.0-Plattformen werde die Marke authentischer und glaubwürdiger, so Sarah Fay von den Mitherausgebern Isobar.


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27 April 2007, 21:52  

AdWords führten auf verdächtige Seiten



Kriminelle können sogar Google eine zeitlang an der Nase herumführen: Ein illegaler AdWords-Account lieferte für kurze Zeit Treffer, die Rechner mit Malware infizieren konnten.
Googles Sponsored-Links-Service Adwords ist ein Opfer von Kriminellen geworden. Das will ein Hersteller von Online-Sicherheits-Produkten namens Exploit Prevention Labs herausgefunden haben. Demnach habe sich am 2. oder 3. April eine dubiose Organisation die Domain Smartracker.org gesichert, um eine Woche später einen Adwords-Account zu eröffnen und sich zu verschiedenen Suchworten eintragen lassen. Die Werbung verwies in jedem der Fälle auf Trusted Links, dennoch wurden die Nutzer vor dem Besuch des Trusted Links auf Smartracker.org umgeleitet.

In einem speziellen Fall hieß das: Ein Team der Sicherheits-Firma führte eine Suche nach „How to Start a Business“ durch. Der erste gesponserte Link sollte augenscheinlich zu AllBusiness.com führen, einem rechtmäßigen Anbieter - tatsächlich aber führte der Link auf eine Seite, die versuchte, einen Keylogger zu installieren, mit dem zum Beispiel Nutzer-Passwörter hätten gestohlen werden können. Zwar habe Google den kriminellen Account sofort gesperrt, dennoch zeige der Vorfall, dass die Legitimität der Werbenden von jedem Sponsored-Search-Anbieter genaustens überprüft werden sollte, so das Fazit von Exploit Labs.


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27 April 2007, 21:45  

Studie: Monster führend unter den europäischen Karriere-Site



Ein knappes Viertel aller europäischen Internet-User interessiert sich jeden Monat für Karriere-Websites.

Das Interesse für Karriere-Portale ist in Europa leicht angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle comScore-Studie. 53,3 Millionen Europäer haben im ersten Quartal 2007 jeden Monat Websiten für Online-Karriereressourcen, Jobsuche und Ausbildung besucht, drei Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit hat durchschnittlich jeder vierte europäische Internet-User einmal pro Monat Karriere-Seiten angeklickt.

Im europäischen Vergleich führt die US-amerikanische Job-Site Monster mit 8,4 Millionen Besuchern monatlich und einem Marktanteil von 16 Prozent die Liste der beliebtesten Portale an. Dahinter folgen die französischen ANPE-Sites, auf Platz drei rangiert die Bundesagentur für Arbeit, die in Deutschland das meist besuchte Karriere-Portal darstellt.

http://www.internetworld.de/


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27 April 2007, 21:40  

Wieder einmal: Google überholt Microsoft


Der Suchmaschinenprimus Google bringt seinen Erzkonkurrenten Microsoft immer weiter in Bedrängnis. So haben im März erstmals mehr Internet-Nutzer Websites von Google aufgerufen als von Microsoft. Das Marktforschungsinstitut Comscore zählte für seine monatliche Rangliste der meistbesuchten Webauftritte 528 Millionen Google-Nutzer, aber nur 527 Millionen Microsoft-Besucher. Auch beim Zuwachs sieht es für Google besser aus: Gegenüber dem Vorjahresmonat verbesserten sich die Zahlen um 13 Prozent, bei Microsoft nur um vier. Allerdings hat es einen triftigen Grund, warum Google Microsoft überrundete: Mit dem Kauf des Videoportals Youtube konnte das Unternehmen seine Nutzerzahlen ordentlich in die Höhe treiben.

http://www.internetworld.de


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