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23 April 2007, 04:11  

Google kauft DoubleClick für Rekordpreis



Für insgesamt 3,1 Milliarden Dollar kaufte sich der Suchmaschinenkonzern jetzt den Online-Werbespezialisten. DoubleClick ist weltweit der größte unabhängige Dienstleister für die Platzierung von Online-Werbung. Damit stellt sich Google als Online-Allrounder neu auf. Und hat mächtige Rivalen geweckt.

Manager bei Microsoft, dem Telco-Konzern AT&T und Time Warner haben ihre Kräfte gebündelt, um den Deal zunächst durch Verlautbarungen und durch Gegenöffentlichkeit zu verhindern. Mehr als 80 Prozent Marktdominanz würde Google durch den Kauf im Bereich Online Adserving erreichen, sagte Brad Smith, Microsoft General Counsel, gegenüber dem Wall Street Journal. Das würde den Wettbewerb stark einschränken.

Und auch wenn derzeit noch nicht klar ist, ob sich Yahoo und Viacom an Einwänden gegen den Kauf beteiligen werden, soll es auch von dort hinter den Türen harsche Kritik gegeben haben. Von AT&T kommt ganz offen die Forderung an die Behörden, den Deal sehr genau zu prüfen und gegebenenfalls platzen zu lassen. Sie raten zu einem Verfahren, das sich 'Second Request' nennt und nach US-Wettbewerbsrecht zu einem solchen Platzen des Deals führen kann.

Ein Google-Sprecher sagte gegenüber dem Blatt, der Kauf beinträchtige den Wettbewerb nicht, sondern sei Ausdruck eines lebendigen, gesunden Marktes für Online-Werbung. Google-CEO Eric Schmidt betonte am Freitag abend, man habe schon sehr lange über den Zukauf nachgedacht. Die Formalitäten sollen wohl bis zum Jahresende abgeschlossen sein, teilte Google nach Börsenschluss mit. Google positioniert sich damit im Markt für Banner-Werbung auf Websites, der die Hälfte des gesamten Werbemarkts im Internet ausmacht.

DoubleClick bringt Adserver-Dienste für Webseiten mit. "Die Plattform von Doubleclick berührt so viele bestehende Google-Kunden", sagte Schmidt. Die Übernahme beschleunige den Eintritt seines Konzerns in einige Märkte um Jahre. Doubleclick gilt seit der Gründung 1996 als Pionier der Online-Werbung. Der letzte Besitzer, die Investoren Hellman & Friedman, hatten vor 21 Monaten 1,1 Milliarden Dollar für dessen Kauf bezahlt.

DoubleClick hatte einen Rekordpreis errungen, nachdem sich ein Bieterwettstreit zwischen Google, Yahoo und Microsoft abgezeichnet hatte. Wie das Wall Street Journal vergangene Woche berichtet hatte, war Microsoft bei der Marke von 2 Milliarden Dollar ausgestiegen. Offenbar hatte Yahoo den Preis noch weiter in die Höhe getrieben. Für die Analysten ist damit Google fast so etwas wie das neue Microsoft. Die Zustimmung der Behörden vorausgesetzt.


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23 April 2007, 04:09  

PeterZahlt.de mit neuen Funktionalitäten



Mit verschiedenen Zusatzdiensten will der kostenlose Online-Telefondienst mehr Nutzern eine Registrierung schmackhaft machen.

PeterZahlt.de hat sein Angebot um mehrere kostenlose Zusatz-Features erweitert, um seine User dazu zu bringen, sich zu registrieren. So können registrierte User ab sofort ein persönliches Telefonbuch anlegen und die einzelnen Kontakte mit einem Foto versehen. Sie dürfen außerdem mit kürzeren Wartezeiten rechnen, wenn alle Leitungen überlastet sind. Wer sich anmeldet, darf außerdem statt bis 24.00 Uhr bis 3.00 Uhr morgens telefonieren.

Alle User hingegen können ab sofort Einfluss auf die gesponserten Informationen nehmen, die während des Gesprächs auf dem Bildschirm angezeigt werden, indem sie eine Postleitzahl eingeben; das Informationsprogramm stammt dann aus der gewählten Region


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23 April 2007, 04:08  

Kapital sucht Gründer



Aktuell gibt es in der Internet-Branche mehr Venture Capital als Geschäftsideen, glaubt der Geschäftsmann und Gründer Jens Kunath.

Der Gründer und Geschäftsmann Jens Kunath sucht händeringend nach Jungunternehmern mit genialen Ideen ohne Geld. "Ich bin seit drei Monaten intensiv auf der Suche nach Gründern, die unternehmerische Fähigkeiten haben und die Portion eigenen Antrieb. Doch bisher habe ich sehr wenige kennengelernt", schreibt er in seinem Weblog unter www.jenskunath.eu. Der ehemalige Geschäftsleiter von Freenet und Gründer des Online-Mediaplaners Orangemedia sieht seine Funktion neben der Anschubfinanzierung vor allem in der aktiven Unterstützung in der schwierigen Anfangsphase. Auch bei der Suche nach einem Venture-Capital-Geber will der erfahrene Geschäftsmann Neugründer unterstützen.

"Neben fundierten Kenntnissen des Internetmarktes kommt es vor allem auf unternehmerische Fähigkeiten an. Für mich ist wichtig, dass die Gründer motiviert sind, dass sie brennen. Den unbedingten Willen zum Erfolg haben und bereit sind dafür viele Entbehrungen in Kauf zunehmen. Denn alle erfolgreichen Gründer hatten auch Leidensjahre, vom Himmel fällt nichts", beschreibt er den optimalen Gründer aus seiner Sicht. Das Jammern im Weblog zeigt übrigens bereits erste Erfolge. Nach eigenen Aussagen gingen seither 41 Gründerideen bei Kunath ein.


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23 April 2007, 04:07  

Google Maps wirbt in Hamburg



Den Nutzen von Google Maps erklärt die Suchmaschine U-Bahn-Gästen in Hamburg jetzt mit einer besonderen Kampagne.

Google Germany wirbt offline für seinen Dienst Google Maps: In Zusammenarbeit mit der Tochter des Außenwerbespezialisten Ströer, Infoscreen, hat das Unternehmen an insgesamt 44 Haltestellen der Hamburger U-Bahn insgesamt 100 verschiedene Motive geschaltet, die bei Einfahrt des Zuges Satellitenaufnahmen des jeweiligen Haltestellenumfeldes zeigen. Den Fahrgästen wird dadurch die jeweilige Haltestelle inklusive ihrer Umgebung auf ihrer Fahrt durch Hamburg vorgestellt. Zusätzlich erhalten die Fahrgäste eine Auswahl von nützlichen Adressen und die genauen Standorte von Ärzten, Hotels, Restaurants, Museen oder Bäckereien, die sich in der unmittelbaren Umgebung der jeweiligen Haltestellen befinden.

"Google Maps bietet unseren Nutzern weit mehr als einen Karten- oder Routenplan-Service" erklärt Karl Krainer, Marketing-Leiter von Google Germany. "Mit dieser Kampagne verlassen wir klassische Kommunikationswege und weisen mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion auf die praktische Relevanz von Google Maps hin".

http://www.internetworld.de/


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23 April 2007, 04:03  

Adbutler und Ebay (Neuheiten)



Adbutler launcht Anzeigengenerator

Mit einem kostenlosen Werbemittelgenerator können Werbekunden von Adbutler ab sofort selbst Online-Banner gestalten.

Das Affiliate-Netzwerk Adbutler.de will sich mit einem neuen Servicetool für potenzielle Werbekunden attraktiver machen: Mit dem kostenlosen Werbemittelgenerator csv2ad ("von der CSV-Datei zum Werbemittel") sollen Unternehmen dynamische Online-Banner mit Deeplinks zu Produkten einfach und schnell passend zur eigenen Internetseite erstellen und einbinden können. Ob das Werbemittel dann auch wirklich die gewünschten Ergebnisse bringt, lässt sich über ein Verwaltungstool überprüfen.

Ebay integriert Verkaufsvideos

Online-Verkäufer in den USA können ihre Ebay-Offerten jetzt mit Verkaufsvideos auf Online-Videoplattformen ergänzen. "Wir glauben, es ist an der Zeit, Videos auch zu Ebay zu bringen", schreibt Jim Ambach, Vice President Seller Experience bei Ebay, im offiziellen Weblog des Auktionshauses. Unterstützt werden die Plattformen YouTube, Google, MySpace, Microsoft und AOL. "Wir haben diese Seiten ausgewählt, weil sie die höchste Popularität haben, einfach zu bedienen sind und wirksamen Schutz gegen illegale Inhalte bieten", so Ambach. Wer Videos zur Verkaufsunterstützung nutzen will, muss diese nur auf die entsprechende Plattform laden und den entsprechenden Link in die Artikelbeschreibung integrieren.


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