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27 April 2007, 20:52  

AdWords führten auf verdächtige Seiten



Kriminelle können sogar Google eine zeitlang an der Nase herumführen: Ein illegaler AdWords-Account lieferte für kurze Zeit Treffer, die Rechner mit Malware infizieren konnten.
Googles Sponsored-Links-Service Adwords ist ein Opfer von Kriminellen geworden. Das will ein Hersteller von Online-Sicherheits-Produkten namens Exploit Prevention Labs herausgefunden haben. Demnach habe sich am 2. oder 3. April eine dubiose Organisation die Domain Smartracker.org gesichert, um eine Woche später einen Adwords-Account zu eröffnen und sich zu verschiedenen Suchworten eintragen lassen. Die Werbung verwies in jedem der Fälle auf Trusted Links, dennoch wurden die Nutzer vor dem Besuch des Trusted Links auf Smartracker.org umgeleitet.

In einem speziellen Fall hieß das: Ein Team der Sicherheits-Firma führte eine Suche nach „How to Start a Business“ durch. Der erste gesponserte Link sollte augenscheinlich zu AllBusiness.com führen, einem rechtmäßigen Anbieter - tatsächlich aber führte der Link auf eine Seite, die versuchte, einen Keylogger zu installieren, mit dem zum Beispiel Nutzer-Passwörter hätten gestohlen werden können. Zwar habe Google den kriminellen Account sofort gesperrt, dennoch zeige der Vorfall, dass die Legitimität der Werbenden von jedem Sponsored-Search-Anbieter genaustens überprüft werden sollte, so das Fazit von Exploit Labs.


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