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17 September 2007, 04:11
US-Gruppe fordert Verlängerung der Kontrolle
Die Justizminister der US-Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Iowa,
Kansas, Minnesota und Massachusetts sowie die Rechtsvertretung des District of
Columbia haben sich auf ein gemeinsames Ziel
geeinigt: Sie wollen, dass Microsoft noch mindestens fünf Jahre lang die
Auflagen der 2002 verabschiedeten Schlichtungsvereinbarung einhält.
Dass die "Kalifornien-Gruppe" eine solche Verlängerung anstrebt, war zu
erwarten. Doch nun haben sich die Kläger
eindeutig positioniert. Microsoft soll bis 2012 unter gerichtlicher Kontrolle
bleiben, weil das Unternehmen nach wie vor bei den Betriebssystemen über ein
Monopol verfügt. Und dieses Monopol nutze das Unternehmen aus, um seine
Middleware-Produkte auf dem Markt durchzusetzen.
Von einer Verbesserung der Situation seit den "Browser-Kriegen" mit Netscape
könne kaum die Rede sein. Damals haben immerhin noch einige große Händler
Rechner mit alternativen Browsern verbreitet. Heute könne man das bei keinem der
führenden Unternehmen mehr sagen. Doch das ist wie gesagt nur die Position der
Kalifornien-Gruppe.
Microsofts Rechtsvertretung hat selbstredend eine andere Sicht der Dinge und
das US-Justizministerium hat sich
ebenfalls
schon gegen eine weitere Kontrolle des Unternehmens ausgesprochen. So bleibt die
Entscheidung wieder bei der Richterin Colleen Kollar-Kotelly und die hat sich
bisher noch auf keine Position festlegen lassen. [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] |